Dienstag, 2. Oktober 2018

Saisonabschluss in Dettingen

Finalrennen des Baden-Württemberg-Cups am 30.09.2018

In Dettingen, am Fuße der Teck, fand das Finale des BaWü-Cups im Inline Slalom statt. Mit dabei waren neben den Nationalfahrern der SV Winnnenden auch drei Nachwuchsläufer, die erste Rennerfahrung sammelten.


Teilnehmer der SV Winnenden beim BaWü-Inline-Cup Finalrennen in Dettingen

Über 100 Teilnehmer waren bei spätsommerlichem Wetter am Start. In absoluter Topform präsentierte sich erneut die amtierende Welt- und Europameisterin Mona Sing, welche bei den Frauen souverän gewann, mit Laufbestzeiten in beiden Läufen und über einer Sekunde Vorsprung auf die zweitschnellste Frau. Ihr Bruder Noah zeigte ebenfalls sein Können, schied aber, etwas übermotiviert, durch Torfehler aus.


Noah Sing schied durch Torfehler aus

Die Nachwuchstruppe der SV Winnenden sollte erste Rennerfahrung sammeln. Paul Kaufmann schied in der Altersklasse U8 im Slalom durch Torfehler aus, errang aber im Skitty-Parcours einen tollen dritten Platz. Sarah Trautwein (U10) schaffte, in ihrem allerersten Rennen, den Slalom ohne Probleme (9.) und kam im Geschicklichkeitsrennen auf einen guten sechsten Platz. Silas Bauer (U12) kam auf Platz sieben im Slalom und erreichte im Skitty, trotz Sturz, noch Platz vier. Mona und Noah Sing waren mit ihrem Nachwuchs sehr zufrieden, vor allem weil jeder mit Spaß und Engagement an diesem Renntag dabei war.

Weitere Bilder in der Galerie.

Mittwoch, 19. September 2018

Mona Sing ist Deutsche Meisterin

Sieg der Winnenderin im Riesenslalom, aber Patzer im Slalom 


In Aktion die Deutsche Meisterin im Riesenslalom

Bei den deutschen Meisterschaften im Inline-Alpin-Riesenslalom im hessischen Bad Hersfeld hat Mona Sing von der SV Winnenden den Titel geholt. Im Slalom schied sie im Kampf um den Titel durch einen Torfehler aus.

Die deutschen Meisterschaften fanden bei besten Wetterbedingungen statt, 119 Sportler kämpften in den verschiedenen Altersklassen um die Meistertitel. Bei den Frauen war die gesamte deutsche Elite am Start. Mona Sing zeigte wieder einmal ihre derzeit herausragende Form und gewann den Riesenslalom in der Summe beider Durchgänge mit 23 Hundertstelsekunden Vorsprung.

Am zweiten Renntag wurde der Slalom ausgetragen. Hier hatte Mona Sing allerdings Pech: Beim Start zum ersten Durchgang übersprang sie fast den Auslöser der Zeitmessanlage und fand schlecht in den Lauf. Dennoch erreichte die Winnenderin noch Platz drei. Im zweiten Durchgang hatte sie einen tollen Start und zeigte bis zur Mitte der Strecke einen hervorragenden Lauf, doch plötzlich rutschte sie, fuhr am Tor vorbei und schied aus.

Mittwoch, 12. September 2018

Mona Sing auf Platz eins der Weltrangliste

Winnender Skater in Warschau erfolgreich / Noah Sing auf Platz fünf.


Kurz vor dem Ziel. Mona Sing gewinnt auch in Warschau und erreicht Platz 1 der Weltrangliste

Nach ihren fantastischen Erfolgen bei den Europameisterschaften in Spanien hat Mona Sing von der SV Winnenden das letzte von insgesamt fünf Weltcuprennen im Inline-alpin-Slalom für sich entschieden. Ihr Bruder Noah Sing wurde Fünfter. 

An zwei Renntagen wurden in Warschau die offenen polnischen Meisterschaften und das Weltcup-Finalrennen ausgetragen. Insgesamt maß sich eine Rekordteilnehmeranzahl von fast 200 Sportlern. Die längste Strecke des Weltcups führte, nur einen Kilometer vom Zentrum Warschaus entfernt, durch eine schöne Parkanlage. Der mit 53 Kippstangen bestückte Slalom-Parcours war eine Herausforderung für Ausdauer und Konzentration.

Mona Sing lieferte sich einen Zweikampf mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Claudia Wittmann vom FC Chammünster, welchen sie mit Laufbestzeiten in beiden Durchgängen und in Summe mit 22 Hundertstelsekunden Vorsprung knapp für sich entschied.

Damit verdrängte Mona Sing ihre Mannschaftskollegin aus Bayern noch vom dritten Platz in der Weltcupgesamtwertung. Durch den Gewinn der letzten vier hochkarätigen Weltranglisten-Rennen wird die Winnenderin die Führung in der Weltrangliste übernehmen.

Starke Leistung von Noah Sing

Ihr Bruder Noah Sing zeigte in Warschau ebenfalls zwei tolle, nahezu fehlerfreie Läufe. Am Ende fehlte ihm nur knapp eine halbe Sekunde auf die Spitze. Im starken Teilnehmerfeld der Männer kam er damit auf Platz fünf. In der Weltcup-Gesamtwertung erreichte Noah Sing mit Platz neun die Top Ten, welche bei der Siegerzeremonie noch geehrt werden. Bei den als Weltranglistenrennen gewerteten polnischen Meisterschaften wurde der Winnender Vierter. Seine Schwester Mona Sing schied in diesem Rennen durch einen Torfehler aus.

Montag, 27. August 2018

Mona Sing ist Doppel-Europameisterin

Die Winnenderin gewinnt im spanischen Villablino alle Slalomwettbewerbe. 


Gegen die überragende Mona Sing war bei den Europameisterschaften in Spanien kein Kraut gewachsen. 

Große Erfolge hat Mona Sing von der SV Winnenden bei den Inline-Alpin-Wettbewerben in Spanien gefeiert. Sie wurde Europameisterin im Parallel- slalom sowie im Slalom, außerdem siegte sie bei einem Weltcuprennen. Ihr Bruder Noah Sing kam im Parallel-slalom bis ins Viertelfinale, bei der EM im Slalom erreichte er Platz fünf.

Die ehemalige Minenstadt Villablino im Nordwesten Spaniens stand vier Tage ganz im Zeichen des spektakulären Sports. Die Winnender Teilnehmer waren begeistert: „Zum vierten Mal hintereinander werden hier internationale Rennen ausgerichtet. Wie immer sind diese Tage unvergesslich und der absolute Höhepunkt im Inline-Alpin-Sport.“ Die Rennen wurden im spanischen Fernsehen übertragen, und die mehreren 1000 Zuschauer vor Ort konnten jeden Lauf live auf riesigen Videoleinwänden mitverfolgen.

Die Winnender griffen beim Weltcupslalom ins Geschehen ein. Mona Sing entschied diesen in der Summe beider Durchgänge mit nur elf Hundertstel-Sekunden Vorsprung für sich und feierte damit ihren zweiten Weltcupsieg in dieser Saison. Noah Sing war ebenfalls gut in Form und lag nach dem ersten Durchgang auf Platz fünf mit nur wenig Rückstand auf die vor ihm platzierten Läufer. Im zweiten Lauf unterlief ihm jedoch am drittletzten Tor ein Fehler, der zur Disqualifikation führte.

Spannung im Achtelfinale: Duell zweier Favoritinnen 

Der Höhepunkt für die Zuschauer waren die Parallelslalom-Wettbewerbe, die am dritten Wettkampftag mit einem Qualifikationslauf fürs Achtelfinale starteten. Zur besten Sendezeit wurden am Abend Viertel-, Halb- und Finalläufe übertragen, die letzten fanden unter Flutlicht statt. Mona Sing fuhr in der Qualifikation überragende Bestzeit. Die Winnenderin traf dennoch bereits im Achtelfinale auf die tschechische Mitfavoritin Gabriela Kudelaskova, die sich im Qualifikationslauf verzockt hatte.
 Im Achtelfinale bereits gegen die Mitfavoriten Gabriela Kudelaskova (CZE)

Sing entschied den ersten Durchgang mit fast einem Tor Abstand klar für sich. Doch im zweiten verschlief sie den Start: Als sie von der Rampe kam, hatte Kudelaskova schon fast ein Tor Vorsprung. Sing blieb ruhig, fuhr fehlerlos und holte ihre Gegnerin bis zum Ziel fast ein. In der Summe beider Durchgänge gewann die Deutsche das Achtelfinale noch deutlich. Souverän setzte sie sie danach im Viertel- und Halbfinale und auch im Finale durch. Damit verteidigte Mona Sing den Europameistertitel in ihrer Lieblingsdisziplin.

Bei den Männern ging es knapper zu. Noah Sing gehörte in der Qualifikation zu den schnellsten fünf, deren Zeiten nur 14 Hundertstel-Sekunden auseinanderlagen. Allerdings hatte der Winnender kein Glück: Bereits im Viertelfinale traf er auf den Zeitschnellsten der Qualifikation, hatte in beiden Durchgängen Probleme beim Start und schied aus.

Am letzten Wettkampftag wurden die Europameisterschaften im Inline-Alpin-Slalom ausgetragen. 195 Rennläufer waren am Start, darunter die gesamte europäische Elite. Bei den Männern belegte Noah Sing den fünften Rang. Bei den Frauen gehörte die dreifache Weltmeisterin Mona Sing zu den Topfavoritinnen – und gewann mit überragenden Laufbestzeiten den Titel. Entsprechend war die Gefühlslage der Winnenderin: „Wahnsinn, ich habe nicht damit gerechnet hier alles zu gewinnen, und genau dieser Titel im Slalom hat mir noch gefehlt!“ Im September stehen für die Winnender Skater noch das Finale um den Gesamtweltcup in Warschau und die deutschen Meisterschaften in Bad Hersfeld an.
Tolle Erfolge: Fünfter und erster Platz bei den Europameiseterschaften

Dienstag, 7. August 2018

Erstes Weltcup-Podium für Noah Sing

Inline-Alpin-Weltcup-Slalom: Winnender auf Platz drei in Italien

Noah Sing (links) freut sich mit dem Sieger Sven Ortel und dem Zweiten Miks Zvejnieks (Lettland)
 
Großer Erfolg für Noah Sing von der SV Winnenden: Beim Inline-Alpin-Weltcup-Slalom ist er auf Rang drei gefahren und holte damit seinen ersten Podiumsplatz in einem Weltcuprennen.

In Tortoreto-Lido (Abruzzen) fanden an zwei Renntagen ein Weltranglistenrennen und ein Weltcuprennen im Inline-Alpin-Slalom statt. Mona Sing und Noah Sing von der SV Winnenden waren mit dem deutschen Inline-Alpin-Nationalkader am Start. Die Rennen wurden auf einer über zwölf Prozent steilen Straße ausgerichtet, welche extra für die Wettbewerbe mit einem sehr schnellen Belag neu asphaltiert wurde. Am ersten Renntag, bei den offenen italienischen Meisterschaften, welche auch als Weltranglistenrennen gewertet wurden, zeigten beide Winnender Skater ihre hervorragende Form. Mona Sing wurde mit zwölf Hundertstelsekunden Rückstand nur knapp geschlagen und kam auf Platz zwei, Noah Sing erreichte Platz fünf bei den Männern.

Am zweiten Tag fand das Weltcuprennen statt. Der erste Lauf wurde von den Italienern äußerst selektiv gesetzt. Im Mittelteil des Slaloms wurde es extrem schnell. Im letzten Drittel wurden die Slalomstangen sehr stark versetzt platziert. Es musste sehr schnell das hohe Tempo reduziert werden, um diese Passage zu meistern.

Zwei Drittel der Läuferinnen stürzten oder schieden aus. Mona Sing, die das letzte Weltcuprennen in Degmarn noch gewonnen hatte, fuhr auch zu schnell in das letzte Streckendrittel hinein. Sie schaffte zwar zwei versetzte Tore, schied dann aber am dritten mit einem Torfehler aus.

Die besten Männer, welche als Letzte an den Start gingen, konnten das Szenario bei den Frauen genau studieren und fuhren kontrollierter die problematische Stelle an. Noah Sing, der als Siebtletzter an den Start ging, meisterte die schwierige Passage mit zwei kleinen Wacklern und landete nach diesem ersten Durchgang auf Platz fünf. Der zweite, von den Spaniern gesetzte Slalom war flüssiger und wurde dadurch aber noch schneller. Hier zeigte der Winnender Skater einen tollen Start, bewegte sich flink zwischen den Stangen und fuhr zunächst Bestzeit. Der nach ihm folgende Läufer konnte Sings Zeit nicht unterbieten, ein weiterer Skater schied aus. So fuhr Sing von Platz fünf auf Platz drei vor und freute sich sehr, dass er zum ersten Mal in seiner Karriere einen Podestplatz bei einem Weltcuprennen erreichte. Erster wurde Sings Nationalkader-Kollege Sven Ortel vom DJK-SV Adlkofen, den zweiten Platz belegte Miks Zvejniekis aus Lettland.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Mona Sing holt Gesamtsieg

Deutscher Alpin-Cup / Finale in Tittling



Mona Sing von der SV Winnenden hat den Deutschen Inline-Alpin-Cup (DIAC) gewonnen. Im letzten von vier Rennen machte sie mit einem Sieg in Tittling bei Passau den Gesamterfolg perfekt.

Vor dem letzten Lauf der vom Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) veranstalteten Serie war es ein Zweikampf gewesen. Außer Mona Sing, die bereits zwei Rennen gewonnen hatte, hatte auch ihre Nationalkaderkollegin Claudia Wittmann vom FC Chammünster Chancen auf den Gesamtsieg. Der erste Lauf war auf einer anfangs mittelsteilen, dann nach einer leichten Kurve eher flacher verlaufenden Strecke sehr flüssig gesteckt. Sing zeigte einen hervorragenden Slalom, setzte an den richtigen Stellen Schritte und fuhr einen sehr deutlichen Vorsprung von 0,8 Sekunden auf die zweitplatzierte Wittmann heraus.

Im zweiten Durchgang hätte sich Sing daher etwas Zeit lassen können. Doch erneut ließ sie nichts anbrennen und fuhr wiederum Bestzeit bei den weiblichen Teilnehmerinnen. Damit feierte die Winnender Skaterin außer dem Gewinn des Finalrennens auch noch den Gesamtsieg im Deutschen Inline-Alpin-Cup.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Sieg im Weltcupslalom

Mona Sing von der SV Winnenden hat das Weltcuprennen in Oedheim bei Heilbronn gewonnen. 

Sieger beim Weltcuprennen des TSV Degmarn: Mona Sing und Sven Ortel (DJK-SV-Adlkofen)

Mehr als 200 Sportler aus Deutschland, Italien, Lettland, der Schweiz, Tschechien, Slowakei, Spanien und Japan nahmen teil. Nach dem ersten, vom deutschen Nationaltrainer gesteckten Durchgang lagen die besten vier Frauen in sehr knappen Abständen innerhalb eines Wimpernschlags von 26 Hundertstel-Sekunden. Mona Sing war Vierte. Im zweiten, von den Letten platzierten Lauf kam Gegenwind auf, gerade als die schnellsten Läuferinnen an den Start gingen. Die im ersten Lauf besser platzierten Läuferinnen wurden langsamer und fielen zurück. Mona Sing kämpfte bravourös gegen den Wind und fuhr in der Summe beider Läufe einen Vorsprung von fast einer Sekunde auf die zweitplatzierte Skaterin heraus. Ihr Bruder Noah kam bei den Männern auf Platz sieben. Souveräner Sieger bei den Männern wurde Sven Ortel vom DJK-SV Adlkofen.

Bei den tags zuvor ausgetragenen Baden-Württemberg-Rennen war Noah Sing auf Platz acht gekommen, Mona Sing nach einem Torfehler ausgeschieden.