Mittwoch, 2. Oktober 2019

Sing schlägt Weltmeister

Finalrennen des Baden-Württemberg-Cups

Beim Finalrennen der baden-württembergischen Rennserie im Inline-Alpin-Slalom, dem BaWü-Cup, sind den Fahrern des SV Winnenden drei Siege gelungen. Noah Sing schlug dabei sogar Weltmeister Bertsch.

Noah Sing bringt zwei fehlerfreie Durchgänge ins Ziel und gewinnt klar

Die drei Nationalkaderfahrer der SV Winnenden präsentierten sich in Topform. Sie gewannen die Rennen in ihren Altersklassen jeweils souverän. Noah Sing siegte bei den Männern mit fast einer halben Sekunde Vorsprung auf den Weltmeister Jörg Bertsch vom TSV Degmarn und erzielte die Tagesbestzeiten in beiden Läufen. Ein versöhnlicher Abschluss einer für ihn unglücklichen Saison.

Er belegte in der Gesamtwertung damit Platz zwei, genauso wie der frisch gebackene Deutsche Meister, Maximilian Löw, bei den Junioren U 18. Löw gewann seine Läufe jeweils mit über zwei Sekunden Vorsprung.

Mona Sing sorgte bei den Frauen in beiden Läufen für die Tagesbestzeiten, ließ damit Welt- und Europameisterin hinter sich und sicherte sich die Gesamtwertung.

Die Nachwuchsläufer waren vor allem im Geschicklichkeitslauf erfolgreich. Silas Bauer holte Gold in der Altersklasse U 12, Sarah Trautwein Bronze in der U 10. Paul Kaufmann und Valerie Bauer erreichten jeweils Platz vier in der Altersklasse U 9.
Winnender Teilnehmer in Dettingen (es fehlen Maxi Löw und Valerie Bauer)

Mittwoch, 25. September 2019

Maximilian Löw ist Deutscher Meister

Titelkämpfe im Sauerland / Mona Sing und Noah Sing jeweils Vizemeister

Bei den deutschen Meisterschaften im Inline-Alpin-Slalom hat Maximilian Löw von der SV Winnenden den Titel bei den Junioren geholt. Seine Vereinskameraden Mona und Noah Sing wurden Vizemeister bei den Aktiven. Im Riesenslalom kam Löw auf Rang vier, Noah Sing schied nach einem spektakulären Sturz aus. Mona Sing wurde auch hier Vizemeisterin.


Maxi Löw auf dem Weg zum Meistertitel
 
Die Meisterschaften wurden bei besten spätsommerlichen Bedingungen im Luftkurort Oberhundem bei Olpe ausgetragen. Die Rennen fanden auf der Weltmeisterschaftsstrecke von 2014 statt, welche mit elf Prozent Gefälle und inzwischen relativ schlechtem Belag höchste Ansprüche an die Rennläufer stellte.

Im Slalom zeigten die drei Winnender Skater ihre derzeit hervorragende Form. Maximilian Löw gewann bei den Junioren mit deutlichem Vorsprung. Noah Sing lag nach dem ersten Durchgang auf Position drei und arbeitete sich im zweiten Durchgang noch auf Platz zwei nach vorn. Mona Sing wurde mit 14 Hundertstelsekunden Rückstand auf die Erstplatzierte in der Summe beider Durchgänge nur knapp geschlagen und holte ebenfalls den Vizemeistertitel.

Im Riesenslalom wurden auf 500 Meter Länge und zehn Prozent Durchschnittsgefälle nur 26 Tore gesetzt. Damit wurde der vorgegebene Maximalabstand von 15 Metern zwischen den Toren gerade so eingehalten. Der Lauf wurde hierdurch sehr schnell. Die besten Läufer erzielten Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 55 km/h. Die Hälfte der Läufer schied, teilweise mit schlimmen Stürzen, aus.
   
Zum Teil schlimme Stürze

Maximilian Löw und Noah Sing hatten Respekt vor dieser Strecke und positionierten sich nach dem ersten Durchgang mit sicheren Läufen auf Platz drei in ihren Altersklassen. Mona Sing ging beherzt und unerschrocken den ersten Durchgang an. Doch in dem immer schneller werdenden Lauf driftete sie zum Ende und konnte sich nur knapp ins Ziel retten. Trotzdem erzielte sie klare Bestzeit mit fast über einer halben Sekunde Vorsprung.

Den zweiten Durchgang allerdings ging sie vorsichtig an. „Ich werde auf meine Gesundheit achten. Das Verletzungsrisiko bei dieser Geschwindigkeit ist zu hoch und außerdem leide ich immer noch an einem Muskelfaserriss, den ich mir bei meinem letzten Sturz zugezogen habe.“ Trotz vorsichtiger Fahrweise kam sie am Ende auf Platz zwei.

Maximilian Löw fiel ebenfalls nach einem technisch sauberen Lauf eine Position zurück, auf Platz vier. Noah Sing wollte zwar ebenfalls kein Risiko im zweiten Lauf eingehen, doch kurz vor dem Ziel rutschte er, fiel auf sein rechtes Knie und drehte sich insgesamt sechsmal um seine eigene Achse. Er stand allerdings schnell wieder auf und fuhr weiter. Das Publikum war zunächst schockiert, dann begeistert und zum Schluss erheitert. Sing erhielt mehr Applaus als der Sieger.

Mittwoch, 11. September 2019

Löw gelingt ein Husarenstück

18-jähriger Winnender gewinnt Weltcupfinalrennen / Auch Mona Sing vorn

Gleich zweimal Platz eins ist den Skatern der SV Winnenden beim Weltcupfinalrennen im Inline-Alpin-Slalom in Tuttlingen gelungen. Mona Sing siegte bei den Frauen, der 18-jährige Junior Maximilian Löw völlig überraschend bei den Männern.



Zudem gewannen beide die Gesamtwertung ihrer Altersklassen im Deutschen Inline-Alpin-Cup (DIAC). Der Dritte im Bunde der SVW-Läufer, Noah Sing, wurde im DIAC der Männer Zweiter, beim Weltcupfinalrennen schied er aus.

Das DIAC-Finalrennen konnte trotz zwischenzeitigem Schauer auf trockener Straße ausgerichtet werden. Die Winnender Skater holten Platz eins (Maximilian Löw, Junioren), Platz drei (Mona Sing, Frauen) und Platz vier (Noah Sing, Männer) und gewannen damit zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille in der Gesamtwertung.

Das am folgenden Tag ausgerichtete Weltcuprennen mit 127 Läufern aus sechs Nationen fand allerdings im Dauerregen statt. Die Läufer schraubten weiche Regenrollen auf ihre Skates. Nur einer, Maximilian Löw, entschied sich für die normalen, harten Rennrollen. „Ich habe die Rollen getestet und denke, dass sie halten werden. Außerdem habe ich nichts zu verlieren, in der Gesamtwertung spielt meine heutige Platzierung keine Rolle“ sagte der Winnender vor dem Start. Im ersten Lauf fuhr der auf Weltrangposition 14 liegende Löw locker auf Platz vier, nur knapp hinter dem Vereinskollegen Noah Sing. Im zweiten Durchgang war er als viertletzter Läufer am Start. Zwar rutschte er leicht, erzielte aber wieder Bestzeit und blieb klar vorne. Keiner der nachfolgenden Läufer unterbot seine Zeit. Fast etwas beschämt meinte Löw: „Der zweite oder dritte Platz hätte auch gereicht, wenn dafür mein Vereinskollege oder der Weltranglistenerste mit auf dem Podest gestanden wären.“

Bei den Frauen ließ Mona Sing nichts anbrennen. Schon im ersten Durchgang fuhr sie fast eine Sekunde Vorsprung heraus und gewann das Rennen in der Summe beider Durchgänge klar. Sowohl Sing als auch Löw kamen mit diesen Siegen noch auf Platz fünf in der Gesamtwertung des Weltcups.


Maximilian Löw gewinnt Weltcupfinalrennen in Tuttlingen

Freitag, 30. August 2019

Mona und Noah Sing im REGIO-TV Stuttgart

Mona Sing und ihr Bruder Noah von der SV Winnenden gehören zu den weltbesten alpinen Inlineskatern. Hier geht es zum Beitrag in der Regio-TV Mediathek:
https://www.regio-tv.de/mediathek/95144

Dienstag, 27. August 2019

Mona Sing ist Europameisterin

Die Winnenderin gewinnt im spanischen Villablino mit Team Deutschland

Mona Sing von der SV Winnenden ist weiterhin im Erfolgsmodus. Nach Weltmeistertitel und Siegen bei Weltcuprennen gewann sie nun in Spanien mit Deutschland die Team-Europameisterschaft. Zudem gab es Silber im Slalom und einen zweiten Platz beim Weltcup.



Gut unterwegs waren auch ihre Vereinskollegen. Maximilian Löw wurde Vizeeuropameister im Slalom der Junioren. Noah Sing holte jeweils Platz vier im Parallelslalom und im Slalom bei den Männern.

Die Titelkämpfe fanden im knapp 10 000 Einwohner zählenden Städtchen Villablino in der nordspanischen Provinz „Castilla y Leon“ statt. Im Teamwettbewerb starteten jeweils zwei Frauen und zwei Männer hintereinander für ihr Land. Gewertet wurde die Summe aus den Läufen aller Teammitglieder. Mona Sing fuhr klare Bestzeit bei den Frauen und holte über eine Sekunde Vorsprung für ihr Team – die Basis für den Gesamtsieg. Im Weltcupslalom landete sie mit fünf Hundertstel-Sekunden Rückstand - ca. eine Schuhlänge - auf Platz zwei.

Noah Sing war bei den Männern gut unterwegs, schied aber durch Torfehler im unteren Drittel des ersten Laufs aus. Der Junior der SV Winnenden, Maximilian Löw, zeigte zwei sichere Läufer und erreichte Platz dreizehn bei den Männern.

Pech im Halbfinale: Probleme mit der Startanlage

Die Parallelslalom-Wettbewerbe wurden zur besten Sendezeit im spanischen Fernsehen übertragen. Mona Sing fuhr in der Qualifikation Bestzeit und kam problemlos bis ins Viertelfinale. Gegen die Tschechin Barbora Prochazkova entschied sie den ersten Durchgang mit über einem Tor Abstand klar für sich. Doch im zweiten Lauf rutschte sie im oberen Drittel der Strecke auf einem Straßenbelagswechsel weg, fuhr hierdurch an einem Tor vorbei und schied überraschend aus.

Im ersten Lauf klar gewonnen, rutschte Sing im 2. Durchgang weg, schied aus und verlor überraschend

Ähnlich ging es auch Maximilian Löw, der ebenfalls im Viertelfinale gegen den vermeintlich schwächeren Gegner Lluis Serrallach aus Spanien ausschied. Noah Sing bezwang im Viertelfinale den Parallelslalom-Spezialisten Michal Styrylski aus Polen und traf im Halbfinale auf seinen Teamkollegen und Trainingspartner Sven Ortel aus Bayern. Doch schon beim Start des ersten Durchgangs war das Rennen entschieden. Eine Tür der Startanlage öffnete sich auf Sings Seite verfrüht, die andre blieb stehen. Sing kam hierdurch nicht gut aus dem Start und hatte sofort einen deutlichen Rückstand. Zu allem Übel bekam er wegen Frühstart noch zwei Sekunden Zeitstrafe. Damit war dieses Rennen gelaufen. Beim Kampf um den dritten Platz gegen Miks Zvejnieks aus Lettland wollte Sing dann einen Frühstart vermeiden, wartete zu lange beim Start und verlor deswegen.

220 Läufer starteten im Slalom. Bei den Männern belegte Noah Sing einen hervorragenden vierten Platz. Maximilian Löw freute sich bei den Junioren über den Vizemeistertitel. Bei den Frauen gehörte Mona Sing zu den Favoritinnen - und wurde Vizemeisterin.

Noah Sing, erkämpft Platz vier im Slalom

Mona Sing: „Ich freue mich sehr über den Gewinn der Teamgoldmedaille. Bei den Frauen gibt es derzeit vier, fünf sehr starke, fast gleichwertige Gegnerinnen. Hier kann eine Windböe oder ein kleiner Wackler entscheidend sein.“

Im September stehen für die Winnender Skater noch das Finale um den Gesamtweltcup in Tuttlingen und die deutschen Meisterschaften in Oberhundem an.

Freitag, 2. August 2019

Winnender Skater in der Landesschau

Am 31.7.2019 gab es einen Beitrag über Inline Alpin und die erfolgreichen Winnender Skater in der Landesschau des SWR3

Mittwoch, 31. Juli 2019

Viermal Platz Eins im Regenrennen

Winnender Skater beim DIAC-Rennen in Unterlenningen erfolgreich

Die Sportler der SV Winnenden haben eine hervorragende Ausbeute beim Inline-Slalomrennen in Unterlenningen bei Kirchheim unter Teck erzielt. Nachwuchsläufer Silas Bauer überraschte mit zwei Siegen.


Laufbesichtigung im Regen, Mona Sing mit Nachwuchsläufern der SV Winnenden

Im Rahmen des Deutschen Inline-Alpin-Cups (DIAC) wurde ein Inline-Alpin-Slalom ausgetragen. Außerdem konnten die Kinder an einem Geschicklichkeitsparcours teilnehmen. Die Rennen fanden alle unter Regenschauern statt. Die Winnender kamen - fast alle - mit der nassen Strecke gut zurecht und standen am Ende gleich viermal auf Platz eins.

Zwei Podestplätze gingen auf das Konto von Silas Bauer (Schüler U 12), der sowohl das Geschicklichkeitsrennen als auch den Slalom gewann. Mona Sing siegte bei den Frauen und Maximilian Löw bei den Junioren U 18. Alexa Brust kam auf Platz fünf in der Klasse U 21. Sarah Trautwein auf Platz sechs bei den Schülerinnen U 10 und im Geschicklichkeitslauf auf Platz vier. Noah Sing schied im ersten Durchgang aus, als er auf einem Straßenbelagswechsel beschleunigen wollte und wegrutschte.