Mittwoch, 9. März 2016

Inlinekurse und Skitty Parcours Kindertraining


Die SV Winnenden bietet Inline-Kurse in der Rollsporthalle an. Unter dem Motto „Sicher Skaten, richtig Bremsen und Fallen“ können Kinder, Erwachsene und Familien das Inline-Skaten erlernen. Eine Schutzausrüstung bestehend aus Helm, Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschützern ist erforderlich. Inline-Skates sollten mit einer Bremse ausgestattet sein. Das Mindestteilnehmeralter ist 5 Jahre. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person und Kurs € 12.00,-.

Termine sind:
Sonntag, 20. März 2016, 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr und
Sonntag, 27. März 2016, 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr


Info und Anmeldung unter 07195 65845 oder auf der Geschäftsstelle der SV Winnenden und per mail an nsing@arcor.de

Außerdem wird ab Dienstag, 05.04.2016, 17.00 Uhr – 18.00 Uhr wieder „Skitty-Parcours“, Inline-Skaten für Kinder ab 5 Jahren in der Rollsporthalle angeboten.

Im Kurs „Skitty-Parcours“ wird auf spielerische Weise Kindern ab 5 Jahren das „Rollen und Gleiten“ auf Inlineskates beigebracht. Es wird ein Vielseitigkeitsparcour mit verschiedenen Hindernissen gefahren. Im Kurs kommen auch verschiedene Spiele und das Erlernen der richtigen Skating-Technik nicht zu kurz. Die Kurse finden 15 mal bis zum Anfang der Sommerferien statt. Die Kursgebühr beträgt 30 €.

Durch Inline-Skaten steigern die Kinder ihre koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Kopplungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit. Aus diesem Kurs heraus können sie später in die Sportarten Ski-Inline, Inline-Skater-Hockey, Rollkunstlauf und Wintersport wechseln. Weitere Infos und Anmeldung über o.g. Kontakte.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Durch den Stangenwald von Nellmersbach

Zeitungsbericht vom Trainingsbesuch des ZVW Redaktionsmitglieds Thomas Wagner mit Fotograf Steinemann. Bericht erschienen im Zeitungsverlag Waiblingen am 17.10.2014. ZVW-Online Link zu Bericht und Videos

Die SV Winnenden ist Weltspitze – in einer rasanten, technisch schwierigen und noch recht jungen Sportart, die noch um Anerkennung kämpft. Mona Sing und ihr Bruder Noah (18) sowie Alexa Brust (14) sind Kader-Mitglieder des Deutschen Ski-Verbands (DSV), Verena Müller (17) gehört dem Landeskader an. Ein Trainingsbesuch in Leutenbach-Nellmersbach.

Volle Konzentration zwischen blauen und roten Kippstangen: Die Winnender Vize-Weltmeisterin Mona Sing bei einem Trainingslauf. Bild: Steinemann
Zumindest aus der Distanz betrachtet, braucht’s ein bisschen Fantasie: Hier irgendwo sollen einige der weltbesten Ski-Inliner trainieren? Unterhalb des Rewe-Parkplatzes, zwischen einer mächtigen Baustelle, mannshohen Maisfeldern und der ausgebauten Bundesstraße bei Nellmersbach, windet sich ein leicht abschüssiger, asphaltierter Wirtschaftsweg. Ein metallisches „Klack-klack-klack“ mischt sich im Sekundentakt mit dem Dauerlärm der Autos und Lastwagen, die auf der B 14 hintereinander herjagen. Die vier Ski-Inline-Läufer der SV Winnenden scheint das nicht zu stören. Sie drücken, nein schlagen, wie ihre Kollegen auf den Skiern, mit ihren Stöcken die roten und blauen Kippstangen zur Seite und schlängeln sich in rasanter Fahrt durch den Slalom-Parcours.

Auslauf - Gegenhang als natürliche Bremse

Auch die Aussicht von den am Start aufgestellten Klappstühlen auf die Bundesstraße könnte ein bisschen romantischer sein. Andererseits: Mona und Noah Sing, Alexa Brust und Verena Müller sind nicht zum Relaxen hier. Es wird hart gearbeitet. „Die Strecke ist eigentlich ideal“, sagt Hans Schwenzer, Ski-Inline-Sportwart des Schwäbischen Ski-Verbands. „Wichtig ist, dass sie einen Gegenhang hat.“ Der dient quasi als Auslauf, als natürliche Bremse. Stopper haben die Skates nicht, ohne die entsprechende Topografie kämen die Läufer wohl erst kurz vor Winnenden zum Stehen.

Zweimal die Woche trainieren die vier Vorzeige-Läufer der SV Winnenden abends auf der offiziell genehmigten Strecke. Mona Sing hatte sich im vergangenen Jahr den Europameister-Titel im Riesenslalom gesichert, vor ein paar Wochen wurde sie Vize-Weltmeisterin im Slalom und Parallel-Slalom. Ihr Bruder Noah (19) überraschte bei der WM mit Rang fünf im Parallel-Slalom, Alexa Brust wurde in dieser Disziplin Vierte. Im Sauerland nicht am Start war Verena Müller (17), die dem Landeskader angehört. Die anderen drei sind Mitglieder des Deutschen Ski-Verbands (DSV).

International nicht ganz so erfolgreich sind die Winnender im Riesenslalom, was in erster Linie an den fehlenden Trainingsmöglichkeiten liegt. Die Strecke müsste breiter sein, damit die Tore entsprechend platziert werden können. Die eine oder andere Idee für ein weiteres Übungsgelände hätten die Winnender schon. So ganz einfach indes ist das nicht: Da ist zum einen die Haftungsfrage. Schließlich gibt’s wenige asphaltierte Wege, die nicht von Fahrzeugen befahren werden dürfen. „Wir können ja auch nicht irgendwo die Slalomstangen aufstellen“, sagt Schwenzer.

Ende der 1990er Jahre kam der Trendsport Inline-Skaten auf, 1997 gab’s die ersten Wettkämpfe. Die Wintersportabteilung des SV Spiegelberg, mit Hans Schwenzer an der Spitze, sprang auf den Zug auf. Die SV Winnenden stieg 2002 ein – mit Schwenzers Unterstützung. Im Jahr darauf fand in Winnenden bereits der erste Kreisentscheid statt. Die Sportart gewann immer mehr Anhänger, der DSV stellte eine Rennserie auf die Beine.

Balance - Training auf der Slackline

Eigentlich sollte Ski-Inline den Sportlern in der schneelosen Zeit als Trainingsmöglichkeit dienen, es entwickelte sich jedoch nach und nach zu einer eigenen Sportart. „Am Anfang hatten wir in Winnenden zwischen 15 und 20 Läufer“, sagt Schwenzer. Aktuell fahren nur Mona und Noah Sing, Alexa Brust und Verena Müller Rennen. Rund 15 weitere Kinder trainieren in der Rollsportanlage in Winnenden. Dass sich die Anzahl der aktiven Läufer reduziert hat, dürfte nicht zuletzt dem erheblichen Aufwand geschuldet sein. Wie immer, wenn Kinder Leistungssport treiben, müssen die Eltern nicht nur viel Zeit, sondern auch ein bisschen Kleingeld mitbringen. Und sie sollten ein Faible haben für die Sportart. Wie Petra und Volker Sing, die sich über die Wochenend-Gestaltung seit Jahren kaum Gedanken machen müssen. Ihre beiden Kinder Mona und Noah zählen zu den besten Ski-Inlinern überhaupt. Mona ist derzeit Zweite der Frauen-Weltrangliste, Noah liegt auf Rang 16 bei den Männern. Die 14 Jahre alte Alexa Brust ist Elfte in ihrer Altersklasse, Verena Müller (17) ist 51.

Platzierungen, die sich das Quartett hart erarbeitet hat. Die dritte Trainingseinheit pro Woche findet am Stützpunkt in Mosbach bei Heilbronn statt, wo auch der Bundestrainer zugegen ist. Damit jedoch nicht genug: Mit diversen Läufen wird die Ausdauer trainiert, Slackline und Wippe dienen der Gleichgewichtsschulung. Die wird benötigt, um schlangengleich durch den Slalomwald zu huschen. „Alle vier fahren auch sehr gut Ski“, sagt Volker Sing. Der Bewegungsablauf beim Inline-Alpin ist vergleichbar. Zwei bedeutsame Unterschiede indes gibt’s: Weil Skates kürzer sind als Skier, ist es schwieriger, die Balance zu halten. „Und beim Skifahren schmerzt ein Sturz nicht so sehr“, sagt Volker Sing und lächelt.

Klar, die Reibung auf Asphalt ist um etliches höher als auf Schnee. Wobei die Inliner sehr gut geschützt sind: Knie-, Ellbogen- und Handgelenk-Protektoren sowie ein fest sitzender Helm sind obligatorisch. Und ein Rückenprotektor kann nicht schaden bei Geschwindigkeiten von über 50 Kilometern in der Stunde auf Strecken mit einem Gefälle zwischen sechs und 13 Prozent und einer Länge von rund 300 Metern. Die 40 Slalomstangen stehen dabei in Abständen zwischen fünf und sieben Metern.

Psyche - Unterstützung vom Professor


In 30 Sekunden ist alles vorbei, über Sieg und Niederlage entscheiden meist Hundertstelsekunden. Das heißt, die Technik muss ausgereift und das Material hochwertig sein. Je nach Untergrund und Wetter werden weiche oder harte Rollen auf die Alu-Schienen geschraubt. „Wir geben im Jahr etwa 1500 Euro nur für die Rollen aus“, sagt Volker Sing. Die carbonverstärkten Schuhe sind für 400 Euro zu haben. Alles in allem kommen bei den Sings, bei zwei Kindern, im Jahr schon 10 000 Euro zusammen. Inklusive der Fahrtkosten.

Degmarn bei Heilbronn gilt als das Mekka des Inline-Sports, zu den Rennen in der näheren Umgebung zählen Steinenbronn bei Böblingen, Nagold oder Dettingen. Hin und wieder geht’s auch nach Italien, Tschechien oder Österreich. Die weiteste Anreise ist den Inline-Skatern erspart geblieben. Oder verwehrt. Eigentlich hätte die Weltmeisterschaft 2014 in Nagano stattfinden sollen, doch die japanische Olympiastadt machte kurzfristig einen Rückzieher. Oberhundem im Sauerland sprang ein, und die Winnender Läufer trumpften groß auf. Mona Sing, mit 23 Jahren die Senioren im Team, kehrte mit zwei Silbermedaillen zurück.

Die Deutsche Slalom-Meisterin hatte sich zwar Chancen ausgerechnet, der Sprung aufs Treppchen war aber ein hartes Stück Arbeit. „Um ganz vorne mitzufahren, muss man immer alles riskieren“, sagt sie. „Mit dem kleinsten Fehler bist du weg, es ist ein schmaler Grat auf diesem Niveau.“ In der Vergangenheit hatte Mona Sing immer wieder mit den Nerven zu kämpfen. „Diesmal habe ich mich gezielt vorbereitet.“ Ein Professor an der Uni Ludwigsburg, wo Mona Sing im siebten Semester Lehramt studiert, hat sie dabei unterstützt.
Die erfolgreichen Ski-Inline-Sportler der SV Winnenden auf ihrem Trainingsgelände in Nellmersbach (von links): Noah Sing, Verena Müller, Alexa Brust und Mona Sing. Bild: Steinemann
Die Anspannung ist weg, jetzt ist erst mal Pause angesagt für die Sing-Geschwister. Das heißt, nicht ganz: Bei der jungen Frau steht ein Auslandssemester in den Rocky Mountains an. Fast zeitgleich macht sich ihr Bruder Noah für ein halbes Jahr nach Australien zum Work-and-Travel auf.
„Ein bisschen komisch“ sei das schon, finden Volker und Petra Sing. „Es wird jetzt ganz schön einsam zu Hause“, sagt die Mutter. Dafür werden die restlichen Familienmitglieder nun größere Aufmerksamkeit genießen: Für die beiden Katzen gibt’s sicherlich die eine oder andere Streicheleinheit zusätzlich.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Saisonabschluss 2014 BaWü-Landesskader in Winnenden

Zum Saisonabschluss 2014 traf sich der Kader Ski-Inline der baden-württembergischen Skiverbände in Winnenden. Am Sonntag, 05.10.2014 waren fast 20 Teilnehmer, darunter auch viele "Ehemalige", beim Inline-Hockey in der Rollsporthalle. Die Trainer Tobias Bacher und Peter Meyer spielten engagiert mit. Das gemeinsame Abendessen im Vereinsheim der SV Winnenden klappte dieses Jahr wegen der Vorbestellung hervorragend. Es war wieder ein schöner Saisonabschluss und viele freuen sich auf das „Training im Schnee“, am 20. und 21.12.2014 in Reschen. Bilder.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Stadt und SV Winnenden ehren vier außergewöhnlich erfolgreiche Sportler

Spitzensport in Winnenden  

(Bericht im Blickpunkt vom 16. Oktober 2014)

Erfolge wie in diesem Sommer können Sportler aus Winnenden nicht jedes Jahr feiern. Vier junge Sportler der SV Winnenden haben Deutsche Meister-, Vize-Weltmeistertitel und Pokale geholt. Diese „herausragenden Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene“ sollten nicht erst bei der Sportlerehrung im kommenden Jahr gewürdigt werden, erklärte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth bei einem kleinen Empfang am 6. Oktober im Winnender Rathaus. Die Stadt und die SV Winnenden richteten den Empfang gemeinsam aus und dankten damit auch den Trainern und Eltern der Sportler für ihren Einsatz.

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (rechts) und SV-Chef Hans-Jürgen Will (links) würdigten die Leistungen von (v.l.) Joshua Engelke, Noah Sing, Alexa Brust und Mona Sing und überreichten ihnen einen Bambou-Lounge-Gutschein bzw. einen Gutschein von Skurril.  

Die Winnender Inline-Fahrer sind ganz vorne mit dabei 

Gleich drei Winnender Inline Fahrer konnten in dieser Saison außergewöhnliche Erfolge feiern. Mona Sing (23) etwa fuhr bei der Deutschen Meisterschaft in Schierling bei Regensburg im Slalom so schnell wie keine andere. Neben dem Titel der Deutschen Meisterin holte sie bei der Ski-Inline-Weltmeisterschaft in Oberhundem noch die Vizeweltmeisterschaft im Slalom und im Parallelslalom. Beim Ski-Inline-Cup des deutschen Skiverbands (DSV) und beim BW-Cup wurde sie Erste und Zweite beim Internationalen Inline-Cup.

Alexa Brust (14) gewann im Juni das Weltcuprennen in Turnov (Tschechien) und ist damit die bisher jüngste Siegerin eines Weltcuprennens in der Geschichte des Ski-Inline-Sports. Außerdem wurde sie Deutsche Vizemeisterin im Slalom und schaffte es auf Platz 4 im WM-Parallelslalom. Beim Finalrennen des BW-Cups Ende September schaffte sie es auf den 1. Platz und erreichte damit den 2. Platz in der Gesamtwertung. Beim DSV-Cup wurde sie Erste. Den zweiten Platz holte sie beim Internationalen Inline-Cup.

Ebenfalls auf den 2. Platz in der Gesamtwertung des BW-Cups schaffte es Noah Sing (18), der beim Finalrennen die zweitbeste Zeit herausfuhr. Außerdem wurde er Vierter bei der deutschen Meisterschaft, Fünfter bei der WM im Parallelslalom, gewann den DSV-Cup und wurde Cup-Sieger beim Internationalen Inline Cup.

Die Inline-Fahrer der SV können somit auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück blicken.

Winnender U18-Hochspringer wird Deutscher Meister 


Besonders erfolgreich in diesem Jahr war auch der 17-jährige Leichtathlet Joshua Engelke. Zum ersten Mal nahm er an der deutschen Meisterschaft U18 im Hochsprung teil, steigerte im Wettbewerb seine persönliche Bestleistung um zwölf Zentimeter und gewann mit der übersprungenen Höhe von 2,04 Metern den Titel. Im Training hat Joshua Engelke das zuvor noch nie geschafft. Der Leichtathletikverbands-Ehrenpräsident Karl-Heinrich Lebherz, der die Idee für den Empfang im Rathaus hatte, zeigte sich begeistert von der Leistung des jungen Athleten.

Vertreter der Stadt und der SV Winnenden wünschten den Sportlern, dass sie auch in der kommenden Saison wieder solche Erfolge feiern können. (jm)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Guter Saisonabschluss für SV Winnenden

Finalrennen des Baden-Württemberg-Cups und Gesamtwertung in Dettingen

In der Ski-Inline-Rennserie der baden-württembergischen Skiverbände haben alle Läufer von der SV Winnenden Podestplätze erreicht. Nach diesem gebührenden Abschluss einer erfolgreichen Saison gehen die Sportler bis zum Frühjahr 2015 in die verdiente Rennpause.


In Dettingen am Fuße der Teck fand das letzte Rennen des Baden-Württemberg-Cups im Ski-Inline-Slalom statt. Über 150 Teilnehmer waren bei spätsommerlichem Wetter am Start. Die Winnenderin Verena Müller ging bei den Schülerinnen U 18 als Cup-Dritte an den Start. Im zweiten Durchgang des Finalrennens hatte sie einen Fehler und kam deswegen nur auf Platz sechs. Umso mehr freute sie sich, dass sie knapp den dritten Platz in der Gesamtwertung halten konnte.

Mona Sing scheidet aus

Vize-Weltmeisterin Mona Sing hatte schon vor dem Finalrennen den Cup-Sieg bei den Frauen sicher. So war es nicht sehr bedeutend, dass sie nach einem schnellen ersten Durchgang beim Kampf um die Tagesbestzeit im zweiten Lauf wegen eines Torfehlers ausschied.

Die zwei weiteren Sportler der SV Winnenden dürfen sich nach ihrem ersten Jahr im Nationalteam des Deutschen Skiverbands (DSV) und den hervorragenden Ergebnissen bei der WM mit zu den Aufsteigern der Saison zählen. Alexa Brust gewann das Finalrennen bei den Schülerinnen U 16 souverän und verfehlte den Gesamtsieg nur knapp. Mit dem zweiten Platz im Baden-Württemberg-Cup war sie dennoch zufrieden. Noah Sing musste sich bei der Jugend U 21 nur dem frischgebackenen Weltmeister Manuel Zörlein geschlagen geben und kam auf Platz zwei, sowohl im Final-Rennen wie auch in der Gesamtwertung. Zum Webalbum Dettingen.

In allen Cupserien auf dem Podest

Die Rennläufer der SV Winnenden haben eine sehr erfolgreiche Saison hinter sich mit einem Meistertitel, drei Vizemeistertiteln und zwei Bronzemedaillen. Bei allen Cupserien gab es Podestplätze mit insgesamt sieben Cupsiegen. Eine hervorragende Ausbeute für die vier aktiven Rennläufer.

Samstag, 27. September 2014

Noah Sing gewinnt Internationalen Inline-Cup

Im Rahmen der WM in Oberhundem fand am Samstag 13.09.2014 das Finalrennen des Internationalen Inline Cups statt. Noah Sing von der SV Winnenden hat die Gesamtwertung gewonnen. Seine beiden Teamkameradinnen Alexa Brust und Mona Sing wurden jeweils Zweite in ihren Altersklassen.


Im Unterschied zur WM muss man sich für die Teilnahme an einem Rennen des Internationalen Inline Cups nicht qualifizieren. Hier sind alle Läufer startberechtigt, auch Läufer der jüngeren Jahrgänge. Somit fand der erste Lauf des Finalrennens in Oberhundem mit einem Rekordteilnehmerfeld von 227 Startern statt.

Nach seiner hervorragenden Leistung im WM-Parallelslalom zeigte sich Noah Sing auch im Slalom des Internationalen Cups in klasse Form. Hinter Weltmeister Manuel Zörlein vom DAV Neu-Ulm wurde Noah zweiter in der Altersklasse U21. Im anspruchsvollen Finallauf aller teilnehmenden Männer - es war die gesamte Weltelite am Start - erzielte er den fünften Platz und ließ damit viele in der Weltrangliste vor ihm platzierte Konkurrenten hinter sich. Es war seine beste Slalom-Platzierung in dieser Saison. Noah gewann damit die Gesamtwertung des Internationalen Inline-Cups. Freudestrahlend nahm er am Abend bei der Siegerzeremonie den Cup entgegen.

Seine Teamkameradin, Alexa Brust stürzte im zweiten Durchgang des Finalrennens, gab aber nicht auf und kam noch auf Platz 13 bei den Schülerinnen U16. Diese Plazierung war noch sehr wichtig, da sie damit punktgleich mit Lisa Schmid, von der TG Tuttlingen, den zweiten Platz in der Gesamtwertung halten konnte. Mona Sing, ebenfalls in Top-Form, erzielte die zweitschnellste Zeit aller weiblichen Teilnehmer, kam auf Platz zwei im Finalrennen und wurde damit ebenfalls Zweite in der Gesamtwertung.

Alle Winnender Teilnehmer haben damit auch im Internationalen Inline Cup Spitzenplatzierungen erzielt.

Freitag, 26. September 2014

Zweimal WM-Silber für Mona Sing

Weltmeisterschaften im Sauerland / Gute Platzierungen für Alexa Brust und Noah Sing

Bei den Inline-Alpin-Weltmeisterschaften hat Mona Sing von der SV Winnenden zwei Vizemeistertitel geholt. Ihre jungen Vereinskameraden Alexa Brust und Noah Sing erzielten in allen Disziplinen Platzierungen im vorderen Bereich des Teilnehmerfeldes. Im Parallelslalom wurde Alexa Brust Vierte, Noah Sing kam auf Platz fünf.

Die Crème de la crème des Inline-Alpin-Sports gab sich ein Stelldichein bei der Weltmeisterschaft in Oberhundem bei Olpe. Der Luftkurort war nach der Absage aus Nagano in Japan als Ausrichter eingesprungen. An vier Wettkampftagen wurden auf einer der anspruchsvollsten Strecken der Welt spannende Wettkämpfe um die Weltmeistertitel im Inline-Alpin-Skaten durchgeführt. Zwischen 150 bis 180 Läufer aus neun Nationen nahmen an den Disziplinen Riesenslalom, Parallelslalom, Teamwettbewerb und Slalom teil.

Die WM wurde mit dem Riesenslalom eröffnet. Die Winnender, die diese Disziplin zu Hause mangels geeigneter Trainingsmöglichkeiten selten betreiben, kamen auf Rang fünf (Mona Sing), 14 (Noah Sing) und 15 (Alexa Brust) und landeten damit im vorderen Bereich des WM-Teilnehmerfeldes.

Besonders erfolgreich waren die Sportler der SV Winnenden im Parallelslalom. Hierfür mussten sich die Teilnehmer in einem Vorlauf qualifizieren. Die 32 schnellsten Frauen und 32 schnellsten Männer kämpften im K.-o.-System gegeneinander. Überraschend besiegte die 14-jährige Schülerin Alexa Brust Läuferin um Läuferin und drang bis ins Halbfinale vor. Unglücklicherweise traf sie dort auf ihre Vereinskameradin und Trainerin Mona Sing, die das Halbfinale klar für sich entschied. Beide Winnender Läuferinnen verloren ihre weiteren Rennen um Platz drei und eins und waren mit Rang zwei und vier in der Weltmeisterschaft überglücklich.

Noah Sing war bei den Männern in Topform. Er boxte gleich drei in der Weltrangliste vor ihm stehende Favoriten aus dem Rennen. Im Viertelfinale traf er auf den Weltmeister im Riesenslalom und Slalom, Manuel Zörlein, und gewann den ersten Durchgang. Doch die Sensation gelang nicht ganz. In der Summe beider Durchgänge verlor Sing mit einem Wimpernschlag von acht Hundertstelsekunden. Mit Rang fünf war Sing hochzufrieden. Alle drei Winnender Läufer wurden am Abend bei der Siegerzeremonie geehrt.

In der Königsdisziplin, dem Slalom, ging Mona Sing als drittletzte Läuferin an den Start. Mit einem engagierten Lauf legte sie Bestzeit vor und wurde nur noch von der Weltranglistenersten Ann-Krystina Wanzke vom DAV Neu-Ulm überholt. Der zweite, vom slowenischen Nationaltrainer gesetzte Lauf, war sehr schwierig. Einige Läufer schieden aus. Sing ging diesen Lauf deswegen verhalten an und freute sich am Ende über den Gewinn der Silbermedaille.

Mit Platz elf schrammte Noah Sing haarscharf an den Top Ten vorbei und bestätigte damit seine tolle Form. Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen war Alexa Brust mit Rang 14 im Weltmeisterschafts-Slalom sehr gut platziert.

Hier geht es zu unseren Bildern von der WM und dem DSV-Trainingslager und unten zum Video über die ganze Woche mit DSV-Trainingslager, Riesenslalom, Parallelslalom, Finale internationaler Cup und Slalom.